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Wandern unter Wotans Augen

Schenna: Urlaubsparadies zwischen Garten Eden und Götterreich


Man begegnet ihm nur sehr selten. Meist nämlich ist der Südtiroler Himmel über Schenna azurblau und wolkenlos - da lässt er sich nicht blicken oder hören. Nur wenn graue Schleier um den Gipfel wabern, wenn sich die Sonne verkriecht und dunkle Schatten aufs herrliche Burggrafenamt fallen - dann ist mitunter sein dumpfes Grollen zu vernehmen. Irgendwo hinter den schroffen Spitzen des Ifinger, da soll er der Sage nach hausen, der unberechenbare Donnergott Wotan.

Einstens galt der Schenner Hausberg als unüberwindliche Grenze zwischen seinem Reich und dem paradiesischen Meraner Land. Heute führen viele Wege aus dem idyllischen Dorf hinauf in Wotans steinerne Wildnis.

Trittsicher muss schon sein, wer sich dem Reich des Donnergottes nähern will. Auf immerhin 2581 Metern Höhe steht das Gipfelkreuz des Ifinger. Rund fünf Stunden, so rechnet man, dauert beispielsweise die Tour von der Ifinger Hütte, die man mit der Taser Seilbahn erreicht. Vorbei an der Gedächtniskapelle durch die Ifinger Scharte, über Almweiden zuerst und felsige Wege dann.

Angekommen in Meran 2000 geht´s wieder gemütlich mit der Seilbahn hinunter und mit dem Gästebus zurück nach Schenna. Nur nach einem der höchst seltenen heftigen Niederschläge oder Gewittern gar ist dieser Weg nicht zu empfehlen - Wandern unter Wotans Augen ist dann wirklich schön, wenn der Donnergott bei guter Laune ist.

Und meist ist er ja wohlgesonnen. Mehr noch. Er schützt das Fleckchen Erde zu seinen Füßen vor kalten Nordwinden und Schlecht-Wetter-Fronten von hinten. 305 Sonnentage verspricht die Schenner Wetterstatistik. 305 Tage, an denen sich Wotan ganz still verhält und den Wanderfreunden alle Wege offen stehen. Die ganz hinauf ins Hochgebirge, die gemütlicheren von Almhütte zu Almhütte, die extra leichten unten im Tal. Bei über 225 Kilometern Wanderwegenetz bietet Schenna für jeden etwas. Für den sportlichen Extremkletterer genauso wie für ältere Urlaubsgäste oder Familien mit Kind und Kinderwagen (Internetversierte planen ihre Ausflüge auf der virtuellen Wanderkarte unter http://www.schenna.com/).

Mit Wotans Schutz im Nacken beginnt nirgends die Saison so früh wie hier in Schenna, oberhalb der Kurstadt Meran. Nirgends so früh wie an diesem Ort, der sich auf seiner nach Süden ausgerichteten Bergterasse der Sonne förmlich entgegenstreckt. Wenn andernorts gerade die ersten Maiglöckchen vorsichtig ihre Köpfe aus dem Boden schieben, dann stehen hier Tulpen und Narzissen längst in voller Blüte. Die Wiesen leuchten gelb vom Löwenzahn. In den Gärten duften die Mandelblüten. Auf den Feldern knospen die Apfelbäume. Und ab Ende April sprudelt auch wieder das Wasser in den Waalen, jenen jahrhundertealten, handgearbeiteten, etwa 60 Zentimeter breiten Rinnen, wie es sie nur im Südtiroler Vinschgau und eben hier, im Meraner Land gibt. Nicht Wotans Zorn und Regen speisen die Waale mit Wasser, sondern eine hochgelegene Quelle oben an der Streitweider Alm. Seit Jörgi genau, dem 24. April also, sind die Schleusen geöffnet, damit sich das kostbare Nass seinen Weg hinunter nach Schenna bahnen kann.

Sieben Kilometer etwa führt der Schenner Neuwaal von der Masulschlucht westlich des Dorfes bis hinüber ins Naiftal, immer begleitet von bestens ausgebauten und beschilderten Spazierwegen.

Sieben Kilometer vorbei an den Schlössern Goyen und Vernaun, vorbei an Mühlen und Einkehrhütten, durch Wälder und Obstwiesen. Da mag Wotan auch mal grummeln - entlang des Waales läuft es sich selbst unterm Regenschirm herrlich.

Und wenn er wirklich mal gar zu sehr zürnt, der Donnergott, dann ist Gelegenheit für Urlaub unter Schenner Dächern. Ob in Privatpensionen, Gasthöfen oder Hotels, allüberall findet der Gast hier Erholung und Entspannung. Ob bei Anwendungen im Wellness-Bereich, bei Köstlichkeiten aus der Südtiroler Küche, bei kulturellen Veranstaltungen des örtlichen Tourismusvereines. Oben, hinterm Ifinger, mag Wotans Götterreich liegen - hier unten findet jeder Urlauber sein eigenes Paradies.


Weitere Informationen zu Schenna bekommt man unter Telefon 0039/0473/945669, Fax 0039/0473/945581, oder im Internet: http://www.schenna.com/

(Quelle: Presseinformation Veep Agentur für Kommunikation)

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